Lilien : Darmstadt startet in Regensburg
Präsident Rüdiger Fritsch hält die zweite Liga für „keinen Zentimeter“ schwächer als in der vorangegangenen Saison.
Darmstadt 98 beginnt die Saison der Zweiten Fußball-Bundesliga mit einem Auswärtsspiel gegen Jahn Regensburg (15.–17. Juli). Eine Woche später empfangen die „Lilien“ den SV Sandhausen zum ersten Heimspiel. Präsident Rüdiger Fritsch bewertet den vermeintlich nicht so schweren Aufgalopp zurückhaltend. „Das ist reine Kaffeesatzleserei, ob es besser ist, gegen weniger namhafte Klubs zu spielen als zum Beispiel gegen den HSV“, sagte er in einem Interview mit dem Fachblatt „Kicker“ im Trainingslager in Herxheim. Fritsch bewertet es als Vorteil, dass die Personalplanungen fast schon abgeschlossen sind. „Wir haben einen fast vollständigen Kader zur Verfügung, bewusst ergänzt durch U-19-Spieler“, sagte er. „Da scheinen die Voraussetzungen für eine gute Saison nicht die schlechtesten zu sein.“ Punktuell werde es noch Ergänzungen geben. Gesucht werden vor allem noch ein Stürmer und ein Innenverteidiger. Insgesamt sei die Liga trotz des Aufstiegs von Bremen und Schalke „keinen Zentimeter“ schlechter als vergangene Saison. Nach Platz vier habe der Verein den Anspruch, wieder in der oberen Hälfte dabei zu sein. „Aber wenn man einen schlechten Lauf hat, kann man auch relativ schnell unten stehen“, so Rüdiger Fritsch.
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