Blogs | Medienwirtschaft : Junge Menschen glauben, zu häufig im Internet zu sein
Vor dem Zeitschriftenkongress setzen die Verlage auf gedruckte Magazine als tragende Säulen ihres Unternehmens. Es wird wieder mehr neue Zeitschriften geben, aber die viele Titel werden auch teurer.
Viele Menschen in Deutschland wollen weniger fernsehen und seltener das Internet nutzen. Jeder zweite Bürger schätzt derzeit seinen Fernsehkonsum als zu hoch ein und jeder Dritte hält die persönliche Internetnutzung für zu hoch. Besonders stark empfinden dies junge Menschen, die eigentlich als dem Internet zugewandt gelten: Im Alter von 16 bis 29 Jahren sagen 73 Prozent, dass sie zu häufig online sind. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Zeitschriftenverlegerverbandes VDZ hervor, den dieser am Dienstag auf seinem Jahreskongress in Berlin vorstellen wird und dessen Ergebnisse dieser Zeitung vorab vorliegen. Dafür hat das Institut für Demoskopie Allensbach 1487 Personen befragt. Gedruckte Medien haben demnach für die Bürger hierzulande eine herausragende Bedeutung. 85 Prozent der Menschen im Alter von mindestens 16 Jahren halten Zeitschriften und Tageszeitungen für besonders zuverlässige und glaubwürdige Informationsquellen. Nur 11 Prozent geben an, Zeitschriften zu viel Zeit zu widmen.



