WHO-Bericht : 7 Millionen Tote pro Jahr durch Luftverschmutzung

Der Klimawandel ist nicht nur für die Erwärmung der Erde verantwortlich, sondern auch für eine schlechte gesundheitliche Verfassung ihrer Bewohner. Wer nicht an der Luftverschmutzung stirbt, kostet die Staatengemeinschaft jedes Jahr mehrerer Milliarden.
Rund 7 Millionen Menschen sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr an den Folgen der Luftverschmutzung. Die Gesundheitskosten zur Behandlung derjenigen, die nicht an der schlechten Luft sterben, schätzt die Agentur der Vereinten Nationen in ihrem neuen, zur Klimakonferenz in Kattowitz herausgegebenen Bericht auf mehr als 5 Milliarden Dollar im Jahr. Die 15 Staaten mit dem höchsten Ausstoß an Klimagasen müssten etwa 4 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes aufwenden, um nur die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung zu finanzieren, schreiben die WHO-Fachleute. Dagegen würde es nur ein Prozent der globalen Wirtschaftsleistung kosten, die Ziele des Pariser Klimavertrages zu erreichen. Zugleich könnten bis zur Mitte des Jahrhunderts Millionen Menschen vor dem Tod bewahrt werden.





