Wachstum bleibt aus : Wider die Merzsche Wohlfühlpolitik

Die deutsche Wirtschaft stagniert. Die Bundesregierung muss daher nun mit wirklichen Reformen die unternehmerischen Kräfte entfesseln und sie nicht mit höheren Mindestlöhnen und anderer Wohlfühlpolitik einzäunen.
Zum Amtsantritt im Mai hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) versprochen, dass die Bürger schon im Sommer den Wandel und eine wirtschaftliche Verbesserung spüren sollten. Das hat nicht geklappt. Im dritten Quartal des Jahres stagnierte die Wirtschaft. Ein Schelm, der darin – im Vergleich zur Schrumpfung im Frühjahr – eine Verbesserung sehen wollte. Das Konsumklima, ein Indikator für das wirtschaftliche Wohlbefinden der Deutschen, ist im Oktober weiter abgerutscht. Alles Gerede, dass die Wirtschaft zu einem großen Teil aus Psychologie bestehe und es auf die Stimmung ankomme, ist mal wieder an der rauen Wirklichkeit zerschellt.



