Folgen der Proteste : Die Polizei auf dem Rückzug

Die Demonstrationen der „Black Lives Matter“-Bewegung haben in den Vereinigten Staaten zu weniger Polizeigewalt geführt. Ökonomische Analysen legen aber nahe, dass sie auch unerwünschte Folgen hatten.
Vor gut neun Jahren wurde der schwarze US-Bürger Eric Garner auf Staten Island im Bundesstaat New York von weißen Polizisten bei einer brutalen Festnahme getötet. „I can’t breathe“, schrie Garner, als ein Polizist ihn am Boden von hinten würgte, während andere ihm Handschellen anlegten. Nach minutenlangem Kampf starb er am 17. Juli 2014. „Ich kann nicht atmen“ lautete seitdem der Schlachtruf der Protestbewegung „Black Lives Matter“. Drei Wochen später wurde sie durch einen weiteren brutalen Vorfall, den Tod des 18 Jahre alten Schwarzen Michael Brown in Ferguson durch Polizeikugeln, landesweit angeheizt.
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