Matthias Müller : Dem VW-Chef fehlt das Geschick in dieser Krise

Volkswagen und andere Autokonzerne stehen unter Kartellverdacht, ein Gericht in Stuttgart hat Fahrverbote für ältere Dieselautos erlaubt und dann ist da noch der Abgasskandal: Gerade jetzt braucht es jemanden, der mit den Menschen ordentlich redet.
Er würde sich lieber stärker damit beschäftigen, den Umbau des Volkswagen-Konzerns in Richtung Elektromobilität und Digitalisierung voranzutreiben, als mit dem Abgasskandal, hat VW-Konzernchef Matthias Müller vor knapp einem Jahr bei einem Treffen mit dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten gesagt. 15 bis 30 Prozent seiner Zeit widmete er damals dem Abgasskandal. „Ich würde lieber 100 Prozent meiner Arbeitszeit dem Transformationsprozess widmen“, sagte er.





