Rückzug im Tangoschritt : Welche Konzerne in Russland noch aktiv sind

Viele Unternehmen haben ihr Geschäft in Russland eingestellt, um Putin zu schwächen. Doch ein Blick in verschiedene Länder zeigt, dass einige Firmen mit diesem Schritt hadern.
Patrick Pouyanné platzte am Mittwoch der Kragen. „Ich bin ein wütender Chef“, sagte der Geschäftsführer des französischen Energiekonzerns Totalenergies beim Sender RTL und nannte den Vorwurf, durch die Aufrechterhaltung des Russlandgeschäfts für Kriegsverbrechen mitverantwortlich zu sein, für seine rund 100.000 Beschäftigten „eine Beleidigung“ und „nicht akzeptabel“. Pouyannés Salven galten in erster Linie Yannick Jadot, Kandidat der französischen Grünen für die Präsidentschaftswahl im April. Dieser hatte Totalenergies der „Mittäterschaft mit Wladimir Putin und dem, was in der Ukraine passiert“, bezichtigt und den Rückzug aus Russland gefordert, so wie es andere multinationale Energiekonzerne auch täten.
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