Deal mit Brüssel : So will Amazon eine Kartellbuße in Milliardenhöhe abwenden

Der Internethändler macht der EU-Kommission weitreichende Zugeständnisse und will so die Bedenken der Wettbewerbshüter ein für alle Mal ausräumen.
Zwei EU-Kartellverfahren gegen den amerikanischen Internethändler Amazon enden voraussichtlich im Einvernehmen, also ohne Kartellbuße. Der Konzern hatte der EU-Kommission Anfang Juli Zugeständnisse angeboten, die deren Wettbewerbsbedenken ausräumen sollen. Die EU-Behörde hat den Inhalt der Amazon-Vorschläge am Donnerstag veröffentlicht. Sie unterwirft diese nun einem sogenannten Markttest, ruft also die von den dem Konzern vorgeworfenen Wettbewerbsbeschränkungen betroffenen Unternehmen, aber auch Verbraucherverbände zur Stellungnahme auf. Diese müssen bis zum 9. September in Brüssel eingehen.


