Tarifkonflikt : Verdi und Lufthansa setzen Verhandlungen fort

Nach dem flächendeckenden Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals reden die Gewerkschaft Verdi und das Unternehmen wieder miteinander. Begleitet von Protesten einiger Beschäftigter trafen sich die Delegationen am Mittwoch am Frankfurter Flughafen zur dritten Runde der Tarifverhandlungen.
Die Parteien haben sich zwei Tage Zeit genommen, um sich zu den Gehältern und Arbeitsbedingungen für rund 20.000 Beschäftigte zu einigen. Für den Fall einer Nicht-Einigung hat Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle bereits mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen zur Hauptreisezeit gedroht. Sie verlangte, dass Lufthansa ein abschlussfähiges Angebot vorlegt. „Wir sind entschlossen“, sagte Christine Behle, die Verhandlungsführerin und stellvertretende Vorsitzende bei Verdi, zu Reuters. „Ich kann der Lufthansa nur raten, uns in diesen Verhandlungen deutlich entgegenzukommen“.





