Viel Geld für Kanzleien : Hochbezahlte Wirtschaftsanwälte lieben London

Britische und amerikanische Großkanzleien machen Milliardengeschäfte. Auch Deutsche eröffnen Büros. Die Einstiegsgehälter nähern sich 180.000 Pfund.
Auch nach dem Brexit hat sich die britische Hauptstadt als wichtigster Standort für Anwaltskanzleien und größter Markt für juristische Beratung außerhalb der USA gehalten. Auf fast 12,5 Milliarden Pfund wuchsen die Umsätze der 50 größten Kanzleien in London im vergangenen Jahr, wie Daten zeigen, die das Fachmagazin „The Lawyer“ gesammelt hat. Seit 2019 sind die Einnahmen der Top-50-Wirtschaftskanzleien um mehr als 25 Prozent gestiegen. „Die Arbeit ist nicht unmittelbar weniger geworden wegen des Brexits, denn jeglicher Ausfall wurde durch die riesigen Summen von Private-Equity-Geld ersetzt, die nach London geflossen sind“, sagt Catrin Griffiths, Chefredakteurin von „The Lawyer“. „Es gab eine außergewöhnlich hohe Zahl von Deals“, fügt sie hinzu.
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