Hamburger Hafen : Auf der Suche nach neuen Investoren – nur nicht aus China

Nach langen Verhandlungen bringt Hamburg eine milliardenteure Erweiterung seines Hafens auf den Weg. Das Vorhaben gilt als Schlüsselprojekt – und könnte das Tor für weitere Beteiligungen internationaler Reedereien öffnen.
Als die Bundesregierung vor zwei Jahren eine Beteiligung der Chinesen im Hamburger Hafen erlaubte, war das für den Standort eine große Sache. Der damalige Bundeswirtschaftsminister, Robert Habeck von den Grünen, hatte mit der Entscheidung lange gerungen. Fachleute seines Hauses klopften im offiziellen Investitionsprüfverfahren sorgfältig ab, ob sich Risiken für Deutschlands Infrastruktur ergeben, wenn die chinesische Staatsreederei Cosco einen Minderheitsanteil am Terminal Tollerort übernimmt.
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