https://www.faz.net/-gqe-7ay6p

Gottwald Kranebitter : Chef der Hypo Group Alpe Adria tritt zurück

  • Aktualisiert am

Gottwald Kranebitter bleibt nur noch bis August im Amt und tritt dann zurück Bild: REUTERS

Die notverstaatlichte Bank Hypo Group Alpe Adria braucht voraussichtlich wieder neues Geld vom Staat. Nun verliert die ehemalige BayernLB-Tochter auch noch ihren Chef. Gottwald Kranebitter tritt zurück.

          1 Min.

          Der Chef der ehemaligen BayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA), Gottwald Kranebitter, tritt zurück. Kranebitter informierte am Dienstag Mitarbeiter und Eigentümer über seine Entscheidung, seine Funktion als Vorsitzender des Vorstandes abzugeben. Das teilte die Bank mit. Kranebitter will noch bis zur Fertigstellung der Halbjahresbilanz Ende August im Amt bleiben. Sein Vertrag wäre erst 2016 ausgelaufen.

          Am Montag war bekannt geworden, dass die notverstaatlichte Bank voraussichtlich wieder neues Geld vom Staat braucht. Der Restrukturierungsplan für die EU-Kommission habe Auswirkungen auf die Bewertung von Beteiligungen und Krediten. Das mache eine Finanzspritze vermutlich bereits rückwirkend zum Halbjahr 2013 nötig.

          Die Regierung hatte vorsorglich 700 Millionen Euro im Budget 2013 dafür vorgesehen. Österreichs Finanzministerin Maria Fekter geht nach Angaben vom Dienstag  davon aus, dass dies für die Halbjahresbilanz ausreicht. Fekter rechnet aber mit zusätzlichem Kapitalbedarf für die Bank. Die BayernLB hatte die Bank 2007 gekauft und zwei Jahre später nach Milliardenverlusten an Österreich zurückgegeben.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Unser Sprinter-Autor: Jasper von Altenbockum

          F.A.Z.-Sprinter : Im Treibhaus der Klimakonferenzen

          Auf der Klimakonferenz in Madrid wird es ernst, mit dem Kohleausstieg allerdings noch nicht – und auch das Klimapaket lässt auf sich warten. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.