Wegen „CDS“-Kreditausfallversicherungen : Neue Ermittlungen gegen 12 Großbanken

Wegen mutmaßlicher Tricksereien im Handel mit Kreditausfallversicherungen (CDS) hat die EU-Kommission ihre Ermittlungen gegen 12 Banken ausgeweitet. Hinweisen zufolge hätten die Banken verbotene Absprachen getroffen und ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht.
Die EU-Kommission verschärft ihre Ermittlungen gegen Banken wegen mutmaßlicher Tricksereien im Handel mit Kreditausfallversicherungen (CDS). Wie die Wettbewerbsbehörde am Montag mitteilte, nimmt sie sich jetzt 12 Banken sowie den internationalen Swap- und Derivate-Verband ISDA und den Finanzdaten-Anbieter Markit genauer vor. Es gebe Hinweise darauf, dass es verbotene Absprachen und den Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung im billionenschweren Handel mit CDS gegeben habe. Von den betroffenen Marktteilnehmern würden nun weitere Informationen angefordert.





