Münchner Flughafen : Charmeoffensive aus dem Erdinger Moos

Der Flughafen München will die dritte Startbahn. Doch es fehlt immer noch das grüne Licht, trotz rechtssicherer Bauerlaubnis. Dabei muss sich der Airport auch Gedanken machen, wie er der Konkurrenz aus dem arabischen Raum begegnet.
Michael Kerkloh versucht es einmal anders. Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Flughafen München (FMG) hebt in der guten Jahresbilanz des hinter Frankfurt zweitgrößten deutschen Airports den „Originärverkehr“ hervor. Das Wachstum, sagte er, stammte 2015 von Fluggästen aus dem Einzugsgebiet des Flughafens im Erdinger Moos. Und oftmals hätten die von außerhalb ankommenden Passagiere München als Reiseziel gehabt. Um 5 Prozent auf 26,2 Millionen Euro sei die Zahl der Fluggäste aus diesen „Punkt-zu-Punkt-Verbindungen“ gestiegen, wesentlich stärker als der Gesamtzuwachs von 3,2 Prozent auf 41 Millionen Reisende.





