https://www.faz.net/-gqe-a0zap

Airbus-Vorstandsvorsitzender : Technikfreak Guillaume Faury muss sparen

Airbus baut Stellen ab, um zu sparen. Bild: EPA

Der Airbus-Chef Guillaume Faury hat die Welt mit dem Abbau von 15.000 Stellen geschockt. Doch das dürfte nicht das letzte Wort sein.

          3 Min.

          Guillaume Faury ist einer dieser Franzosen, die alles lieben, was abhebt. Das Luftfahrtgetriebene Frankreich hegt und pflegt diese Leute auf seinen Ingenieurschulen, bildet sie zu Piloten aus und entlässt sie dann in die Industrie. Der Airbus-Vorstandsvorsitzende, der für einige Jahre auch mal Forschungschef des Autoherstellers PSA war, ist ein technikverliebter Manager, der sich für Flugtaxis und für digitale Autocockpits begeistern kann. Doch jetzt ist der erste Mann des Unternehmens mit der größten sozialen Krise der Airbus-Geschichte konfrontiert.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Als sein deutscher Vorgänger Tom Enders im vergangenen Jahr den Platz am Steuer freimachte, dürfte ein derartig brutaler Einbruch der Luftfahrt selbst in seinen Albträumen nicht vorgekommen sein. Jetzt muss er da durch. Am Dienstagabend setzte Faury mit dem angekündigten Abbau von 15.000 Stellen auf der ganzen Welt eine Hausnummer, die in mehr als einem Land schockierte.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Rupert Stadler sitzt in München im Gerichtssaal.

          Früherer Audi-Chef : Mit der S-Klasse zum Gericht

          Rupert Stadler hat eine neue Rolle: Er muss sich im Diesel-Prozess verantworten. Früher, in seiner Rolle als Vorstandschef der prestigeträchtigen VW-Marke Audi, fand er mehr Gefallen an öffentlichen Auftritten.
          Trump und Biden am Dienstag bei der ersten Fernsehdebatte.

          Präsidentenwahlkampf : Trump und die „Proud Boys“

          Donald Trump hatte gehofft, die erste Fernsehdebatte werde die Wende im Präsidentenwahlkampf bringen. Doch sein Auftreten hat das Gegenteil bewirkt – ebenso wie seine Äußerungen zu den „Proud Boys“.