Wie Tech-Bosse und Trump die Macht neu sortieren
Amerikas Tech-Titanen haben bislang eine gute Zeit unter Präsident Donald Trump. Der lässt ihnen freie Hand und hilft, wo er kann – auch zum eigenen Vorteil. Willkommen in der Broligarchie.
Unter Donald Trump besetzt eine Fraktion des Silicon Valley Regierungsämter, Beratergremien und Vergabekanäle zugleich. Währenddessen sinkt die Steuerlast der Reichsten gegen null. Der Zusammenhang lässt sich selten beweisen.
Amerikas Tech-Titanen haben bislang eine gute Zeit unter Präsident Donald Trump. Der lässt ihnen freie Hand und hilft, wo er kann – auch zum eigenen Vorteil. Willkommen in der Broligarchie.
Margit Wennmachers hat zwei Branchen verändert: erst die Technologie-PR, dann die Welt des Wagniskapitals. Nun sitzt sie in San Francisco und erklärt mit entwaffnender Klarheit, warum Deutschland beim digitalen Umbau hinterherläuft. Ein Porträt.
Trumps Gaza-Idee, California Forever und Neom: Tech-Unternehmer und Politiker wollen neue Gesellschaften errichten und entwerfen dafür Städte und Regionen. Aber für wen sind diese Projekte gedacht – und wer soll darin wohnen?
Einst begnügten sich Tech-Mogule damit, die Zukunft vorherzusagen, heute verlangen sie, dass wir uns an ihre Vorhersagen halten. Und nutzen ihren Einfluss, um ihre Prophezeiungen in Politik umzuwandeln. Aber sie machen einen Fehler.
„Es ist der richtige Zeitpunkt für die Mehrheit der Privatfirmen und Unternehmer, um ihre Talente zu zeigen.“
Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 150 erreichen nicht viele Unternehmen. Für Tesla bedeutet diese Zahl aber nicht nur 1,2 Billionen Dollar Börsenwert, sondern auch extremen Erwartungsdruck, in Zukunft gleich mehrere lukrative Geschäftsfelder zum Fliegen zu bringen.
Die kalifornische Technologieregion ist eigentlich als Hochburg der Demokraten bekannt. Zuletzt hatten sich Tech-Größen wie Elon Musk von der Partei abgewandt. Mit Kamala Harris könnte sich die Stimmung drehen.
Texte zu übersetzen gehört zu den notwendigen, manchmal lästigen Aufgaben internationaler Unternehmen. Künstliche Intelligenz (KI) kann dabei helfen. Ganz ohne den Menschen geht es aber weiterhin nicht.
Der prominente Investor prangert das Fehlen von Wohnraum in den USA an. Vor seiner eigenen Haustür setzt er sich für das Gegenteil ein.
Das unrühmliche Ende bei Wework hat Adam Neumann nicht von einem neuen Anlauf als Unternehmer abgehalten. Dafür hat er sich eine üppige Investition gesichert. Aus Deutschland kommt heftige Kritik.
Mit der Globalisierung hat auch das Internet seinen Siegeszug angetreten – und eine Reihe bemerkenswerter Karrieren hervorgebracht.
Der Hype um die Social-Media App Clubhouse ist in Deutschland angekommen. Dahinter steckt Marc Andreessen, der schon viele Internetkonzerne finanziert hat. Die Plauder-App ist sein neuester Streich.
Ein wichtiger Facebook-Investor hat dem Kolonialismus das Wort geredet und das indische Volk kritisiert. Mitgründer Zuckerberg geht auf Distanz zu ihm.
Schon lange gilt der Kurznachrichtendienst Twitter als Übernahmekandidat. Jetzt schießt der Kurs in die Höhe. Steckt ein bekannter Investor dahinter?
Noch nie waren Startup-Unternehmen aus dem Silicon Valley so viel wert wie heute: Uber, AirBnB & Co. sammeln ohne Ende Geld ein. Und brauchen dafür nicht mal die Börse.
Erfolg in der Wagniskapitalbranche misst sich nicht nur daran, ein Gespür für Börsenstars zu haben. Würde man Marc Andreessen und seine von ihm mitgegründete Wagniskapitalgesellschaft Andreessen Horowitz alleine danach beurteilen, wäre die Bilanz nicht gerade glänzend: Andreessen Horowitz hat sich bei Facebook, Groupon und Zynga engagiert - drei Börsendebütanten aus den vergangenen zwölf Monaten, deren schlechte Kursentwicklung für Ernüchterung in der ganzen Internetbranche gesorgt hat. Aber die Kunst des Investierens liegt eben auch oft darin, rechtzeitig wieder auszusteigen. Und wenn es danach geht, war für Andreessen selbst seine Groupon-Beteiligung kein Misserfolg.
Erfolg in der Wagniskapitalbranche misst sich nicht nur daran, ein Gespür für Börsenstars zu haben. Würde man Marc Andreessen und seine von ihm mitgegründete ...
Die Goldgräberstimmung kehrt zurück. Ein sicheres Zeichen dafür ist die Personalie, die der Internet-Telefondienst Skype verkündet hat: Tony Bates, beim Netzwerkausrüster Cisco für einen Umsatz von rund 20 Milliarden Dollar verantwortlich, hält es für eine gute Idee, Vorstandsvorsitzender von Skype zu werden.
Es war ein langer Weg: Viele Web-2.0-Angebote wie Facebook, Youtube oder StudiVZ haben erst einmal kräftig investieren müssen. Doch jetzt scheinen die Netzwerke ihr Modell auch für den wirtschaftlichen Erfolg gefunden zu haben. Immer mehr Werbetreibende verlagern ihre Budgets ins Web 2.0, weil sich dort ihre Kunden aufhalten.
Furchtlos hat Marc Andreessen einen Blick auf den Internet-Telefondienst Skype geworfen, der in den vergangenen Jahren zum Internet-Auktionshaus Ebay gehört hat - dort aber trotz ordentlicher Wachstumsraten nicht heimisch geworden ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es Andreessen mit seinen Kollegen schafft, auch Skype wieder stärker zur Avantgarde zu machen - und damit noch interessanter und erfolgreicher, natürlich vor allem mit dem Ziel, es zu einem noch besseren Zeitpunkt mit Gewinn weiterzureichen.