Tarifstreit geht weiter :
Mitarbeiter lehnen verbessertes Boeing-Gehaltsangebot ab

Lesezeit:
Unzufriedenheit trotz angebotener Gehaltserhöhung: Mitarbeiter von Boeing setzen ihren Streik vor einem Werk im US-Bundesstaat Washington fort.
Unzufriedenheit trotz angebotener Gehaltserhöhung: Mitarbeiter von Boeing setzen ihren Streik vor einem Werk im US-Bundesstaat Washington fort.AP

Der Tarifstreit beim Flugzeughersteller Boeing setzt sich fort. DIe Belegschaft des US-Konzerns hat die angebotene Gehaltserhöhung von 30 Prozent abgelehnt, teilte die Gewerkschaft IAM mit.

Im Tarifstreit bei Boeing haben die Mitglieder nach Gewerkschaftsangaben mehrheitlich das angehobene Gehaltsangebot des Flugzeugherstellers abgelehnt. „Die Umfrageergebnisse von gestern waren überwältigend klar“, teilte die Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace Workers (IAM) am Dienstag mit. Ein am Montag von Boeing angekündigter verbesserter Vorschlag würde die Gehaltserhöhung auf 30 Prozent anheben und einen Leistungsbonus einführen. Die Gewerkschaft erklärte aber, eine Umfrage unter ihren Mitgliedern habe ergeben, dass dies nicht ausreiche.

Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung um 40 Prozent und die Wiederherstellung einer leistungsorientierten Rente, die vor einem Jahrzehnt im Vertrag gestrichen worden war.

Boeing hat mitten im ersten Streik seit 16 Jahren Tausende seiner US-Mitarbeiter beurlaubt. Boeing will solange daran festhalten, bis der Ausstand endet. Nach bislang erfolglosen Verhandlungen sind die Fronten zwischen den Konfliktparteien aber verhärtet. Boeing hatte zunächst ein Gehaltsplus von 25 Prozent sowie weitere Verbesserungen wie eine zwölfwöchige Elternzeit versprochen, die vier Jahre lang gelten sollten. Die IAM hatte ihren Mitgliedern zwar empfohlen, das Angebot anzunehmen. Doch viele Beschäftigte reagierten verärgert und forderten die ursprünglich verlangte Gehaltserhöhung.

Empfehlungen
Wertvoll oder nicht vermarktbar? Anlage zum Abfackeln von Gas in North Dakota
Klimawandel:
Es wird länger gefackelt

Donald Trump lockert die Methan-Auflagen für Öl- und Gasförderer. Das soll die Förderung ankurbeln. Die EU schiebt ihre Methanvorschriften für Gasimporte auf.

Winand von Petersdorff, Washington, Johannes Winterhagen, Brüssel
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Nachwuchsingenieur Vertragsmanager (m/w/d)
HOCHTIEF Infrastructure GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Lexaid
Gekündigt? Sofort-Check und direkter Anwaltskontakt
V-Check
Vermögen übertragen & die Erträge behalten - so geht’s!
Sprachkurs
Lernen Sie Französisch