Luftfahrtkonzern :
Ein Luftfahrt-Veteran soll Boeing aus der Krise führen

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Eine Boeing 737 MAX im Werk in Renton
Eine Boeing 737 MAX im Werk in RentonAP

Nach monatelanger Suche findet der kriselnde Flugzeughersteller einen neuen Vorstandschef. Robert „Kelly“ Ortberg bringt viel Erfahrung mit – und er wird seinen Posten früher antreten als gedacht.

Boeing hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden gefunden. Wie der amerikanische Flugzeughersteller am Mittwoch mitteilte, soll Robert „Kelly“ Ortberg den Führungsposten mit Wirkung vom 8. August übernehmen. Er hat sich damit für einen Veteranen aus der Luftfahrtindustrie entschieden. Ortberg ist 64 Jahre alt und war früher Vorstandsvorsitzender von Rockwell Collins, einem Zulieferer von Boeing, der heute Teil des RTX-Konzerns ist. Bei Boeing wird er den 67 Jahre alten Dave Calhoun ablösen, der im März seinen Rückzug angekündigt hat. Der Wechsel an der Spitze wird damit schneller gehen als zunächst gedacht, denn ursprünglich hieß es, Calhoun werde sein Amt erst zum Jahresende niederlegen.
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