Puma-Chef Franz Koch : Verlassen auf der Baustelle

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt verliert der Puma-Chef Franz Koch wichtige Mitstreiter. Dabei verfolgte Koch bislang die Philosophie intensiver Teamarbeit. Da muss sich ein gewaltiges Frustrationspotential aufgebaut haben.
Den 100-Meter-Sprint des Weltrekordlers Usain Bolt wird sich Franz Koch im Londoner Olympiastadion in etwa zwei Wochen nicht nehmen lassen. „Definitiv nicht“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung des Sportartikelherstellers Puma. Zu eng sieht er sich dem Laufstar aus Jamaika, die Werbeikone der Herzogenauracher, verbunden. Obwohl: Den direkten Wettbewerb mit Bolt auf der Tartanbahn wird er nicht mehr wagen. „Im Rückblick würde ich nicht noch einmal gegen Usain Bolt im Sprint antreten“, hat Koch nicht ohne Schmunzeln gestanden.





