FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Neue EU-Vorgaben :
Schärfere Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid

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Die Mitgliedstaaten müssen die Luftverschmutzung bis 2030 weiter senken. Das gilt vor allem für Feinstaub und Stickoxide. An der Einigung von Europaparlament und Ministerrat gibt es heftige Kritik.

Trotz der Fortschritte in den vergangenen Jahren sterben nach Angaben der Euro­päischen Kommission jedes Jahr 300.000 Europäer an Luftverschmutzung. Unterhändler von Europaparlament und Ministerrat haben sich deshalb am Dienstagabend auf eine Verschärfung der Grenzwerte für die beiden Hauptschadstoffe Feinstaub und Stickoxid sowie eine Reihe anderer Schadstoffe geeinigt. Für Feinstaub der Größe 2,5 Mikrometer (PM2,5) – das ist so groß wie ein Bakterium – sinkt der Wert bis 2030 von maximal 25 auf 10 Mikrogramm je Kubikmeter, für Stickstoff­dioxid (NO2) von 40 auf 20 Mikrogramm. Das entspricht dem Vorschlag der Kommission aus dem Herbst 2022.

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