Insolvenzen :
Corona-Krise trifft Mittelstand schwer

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Ein Gärtner erntet Salatgurken in einem Gewächshaus in Manschnow. Der Landwirtschaft geht es in der Corona-Krise noch vergleichsweise gut.
Ein Gärtner erntet Salatgurken in einem Gewächshaus in Manschnow. Der Landwirtschaft geht es in der Corona-Krise noch vergleichsweise gut.dpa

Noch halten sich dank Staatshilfen und langer Bearbeitungszeiten die Insolvenzen in Grenzen. Doch Euler Hermes erwartet eine Ausfallwelle in Rekordhöhe.

Im April ist die Insolvenzwelle noch ausgeblieben, aber das wird wohl nicht so bleiben. Am Montag veröffentlichte die DZ Bank eine Sonderumfrage unter rund 1000 mittelständischen Unternehmen. Jeder fünfte Mittelständler hat schon Förderkredite beantragt. Mehr als die Hälfte hat Mitarbeiter in Kurzarbeit, aber nur 8 Prozent bauen Stellen ab. Jedoch blicken die Unternehmen angesichts der drohenden Rezession deutlich skeptischer nach vorn. Hatten vor der Corona-Krise noch drei Viertel der Unternehmen ihre Geschäftslage als „gut“ oder „sehr gut“ bezeichnet, ist es mittlerweile nur noch die Hälfte.

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