Hohe Kosten : Kabinett verabschiedet Rentenpaket

Die Bundesregierung hat den umstrittenen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Arbeitsministerin Bärbel Bas verteidigt ihr Projekt. Von den Wirtschaftsweisen Schnitzer und Grimm kommt harsche Kritik.
Die Bundesregierung hat ihr milliardenschweres Rentenpaket zur Absicherung des Rentenniveaus und zur Ausweitung der Mütterrente auf den Weg gebracht. Das Kabinett billigte am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzesentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Damit wird das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent des jeweils geltenden Durchschnittslohns gesichert. Zudem erhalten Eltern von vor 1992 geborenen Kindern ab 2027 drei statt bislang zweieinhalb Jahre Erziehungszeiten bei der Rente angerechnet. Dies soll spätestens 2028 umgesetzt sein, aber dann rückwirkend ab 2027 gezahlt werden. Die Erhöhung der Mütterrente bedeutet pro Kind rund 20 Euro mehr im Monat.





