Zustimmung : Andrea Enria soll neuer EZB-Bankenaufseher werden

Der designierte Chefaufseher der EZB, der Italiener Andrea Enria, richtet an die Banken eine deutliche Forderung – und nimmt besonders sein Heimatland in die Pflicht.
Der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments zugestimmt, dass der Italiener Andrea Enria neuer Vorsitzender der Bankenaufsicht in der Europäischen Zentralbank (EZB) wird. Eine Mehrheit im Parlament gilt damit als sicher. Enria wird zum Jahresende auf die Französin Danièle Nouy folgen und das Amt fünf Jahre lang ausüben. Der noch amtierende Chef der EU-Bankenaufsicht Eba hatte zuvor schon im EZB-Rat eine Mehrheit für die Berufung Enrias gefunden. Im Vorfeld hatte ein Brief des Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses, Roberto Gualtieri, an EZB-Präsident Mario Draghi noch für Kritik gesorgt. Gualtieri hatte darin eindeutig für seinen Landsmann Enria Stellung bezogen.





