Italien in der Schuldenkrise : Herausforderungen für Letta

Mit vielen kostspieligen Ankündigungen hat Italiens neuer Ministerpräsident Letta erst einmal seine heterogene große Koalition ruhiggestellt. Doch wie die teuren Versprechen bezahlt werden sollen, ist noch nicht klar.
In diesen Tagen wird schon der Umstand, dass Italien überhaupt wieder eine Regierung hat, als eine positive Wende begrüßt. Die zweimonatige Hängepartie in Rom hat am Ende sogar mehr hervorgebracht als ursprünglich erwartet: eine Regierung mit unverbrauchten Gesichtern, vielen jungen Ministern und Ministerinnen. Vielleicht gelingt es dem neuen, 46 Jahre alten Ministerpräsidenten Enrico Letta sogar, die Dinosaurier der italienischen Politik aufs Altenteil zu schicken und einen Generationenwechsel anzustoßen. Noch gibt es aber eine Kluft zwischen Hoffnungen und der alarmierenden Wirtschaftslage in Italien.






