Kommentar : Machtwechsel bei Airbus

Bei Airbus sind neue Zeiten angebrochen und das soll sich auch personell an der Konzernspitze zeigen. Für eine erfolgreiche Zukunft braucht das Unternehmen keine politische Führung – sondern die besten Manager!
Im Flugzeuggeschäft ist langer Atem gefragt, heißt es gerne in der Branche, denn die Maschinen fliegen oft Jahrzehnte. Mit langem Vorlauf bereitet Airbus jetzt auch einen personellen Neuanfang vor. Der Verwaltungsrat des europäischen Luft- und Raumfahrtunternehmens verkündet fast 17 Monate vor dem Vertragsablauf, dass der Vorstandsvorsitzende Tom Enders im April 2019 abtreten werde. Damit nimmt das Gremium in Kauf, dass die Autorität der Airbus-Führung für diese lange Übergangszeit geschwächt wird.






