Friedbert Pflüger : Klimaschutz statt Gazprom

Bis zum Ukrainekrieg war der ehemalige CDU-Politiker Friedbert Pflüger Lobbyist für die Russen. Jetzt stellt er eine neue Plattform für den Klimaschutz vor.
Zuletzt war Friedbert Pflüger vor allem als Lobbyist für den staatlichen russischen Erdgaskonzern Gazprom und dessen Ostseepipeline Nord Stream 2 der deutschen Öffentlichkeit bekannt. Bis zum Überfall Putins auf die Ukraine war der frühere Berliner CDU-Politiker für die Russen aktiv. Um Energie geht es auch bei seinem neuen Projekt: In Berlin stellte Pflüger diese Woche eine Plattform namens „Clean Energy Forum“ vor. Die als gemeinnützige GmbH von Pflüger gegründete Organisation versteht sich als Denkfabrik, die auf technische Innovationen und Marktwirtschaft beim Klimaschutz setzt. Im Kuratorium des Pflüger-Forums finden sich viele Namen aus alten Zeiten, darunter der ehemalige EU-Kommissar für Energie und CDU-Mann Günther Oettinger, Ex-FDP-Politiker Jorgo Chatzimarkakis, der heute Wasserstoff-Lobbyist ist, und die frühere SPD-Ministerin, Ex-Greenpeace-Aktivistin Monika Griefahn, die inzwischen für synthetische Kraftstoffe wirbt, zudem der frühere BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang.
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