F.A.Z. exklusiv : Brüssel will Autoindustrie CO₂-Strafen ersparen

Kommissionsvizepräsident Stéphane Séjourné springt den Autoherstellern zur Seite. Und das soll nur der Auftakt für eine umfassende Entlastung der Industrie von Bürokratie und hohen Energiepreisen sein, kündigt er im Gespräch mit der F.A.Z. an.
Was der Green Deal in der ersten Amtszeit von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war, ist die Wettbewerbsfähigkeit in der zweiten. „Die Wettbewerbsfähigkeit ist der rote Faden dieser Kommission“, sagt der für Industriepolitik verantwortliche EU-Kommissionsvizepräsident Stéphane Séjourné im Gespräch mit der F.A.Z. sowie „Financial Times“ und „Le Monde“. Gute Nachrichten sind das allen voran für die Automobilindustrie: Die Europäische Kommission wird wohl schon in der kommenden Woche konkrete Vorschläge dazu vorlegen, wie den Herstellern Strafen für das Verfehlen der 2025 verschärften CO₂-Flottengrenzwerte erspart bleiben.


