Teuerungsrate im März : Inflation in Frankreich und Italien schwächer als erwartet

In Frankreich sinkt die Teuerungsrate überraschend stark auf den niedrigsten Stand seit August 2021. Damit mehren sich die Forderungen nach einer schnellen Zinssenkung durch die EZB. Und auch in Italien war mit mehr gerechnet worden.
Ein überraschend kräftiger Rückgang der Inflation in Frankreich stärkt die Befürworter einer baldigen Zinssenkung durch die Europäischen Zentralbank (EZB). Die Verbraucherpreise stiegen im März nur noch um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Insee am Freitag mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit August 2021. Im Februar hatte die nach einheitlichen europäischen Standards berechnete Teuerungsrate noch bei 3,2 Prozent gelegen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang auf 2,8 Prozent gerechnet. Während frische Lebensmittel billiger wurden, verteuerte sich Energie in der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Währungsunion nicht mehr so stark wie zuvor.





