Nach Intel-Abgang : Magdeburg bangt um den Wohnungsbau

Die Chipfabrik von Intel sollte den Magdeburger Immobilienmarkt beflügeln. Nach dem Aus hoffen Investoren auf andere Unternehmen. Was Ansiedlungen bewirken, zeigt sich in Dresden.
Als der amerikanische Chiphersteller Intel im Frühjahr 2022 ankündigte, in Magdeburg ein Werk mit perspektivisch bis zu 10.000 Arbeitsplätzen ansiedeln zu wollen, war die Euphorie der Immobilienmarktakteure in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt mit Händen zu greifen. Sie versprachen sich einen starken Zuzug, eine deutlich steigende Nachfrage nach Wohnungen und Gewerbeflächen sowie eine Steigerung der im bundesweiten Vergleich niedrigen Mieten. Damals frohlockte Wulff Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter des in Magdeburg sehr aktiven Maklerhauses Aengevelt : „Die Intel-Ansiedlung und ihre vielfältigen Anstoß- und Multiplikatorwirkungen werden einen Nachfrageboom in den verschiedenen Immobiliensegmenten der Region Magdeburg auslösen.“
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