Europas Wettbewerbsfähigkeit : Der schädliche CO2-Grenzausgleich

Der geplante EU-Grenzausgleich soll vom Jahr 2026 an Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit verbinden. Das ist gefährliches Wunschdenken.
Die Europäische Union verfolgt das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden, also die Nettoemissionen von Treibhausgasen, also insbesondere CO2 (Kohlendioxid), auf Null zu senken. Das belastet die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie, weil andere Länder in der Klimapolitik weniger ehrgeizig sind. Die EU wird daher von 2026 an einen CO2-Grenzausgleich einführen, um ihre Klimapolitik mit der Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit zu vereinbaren. Doch die geplante Umsetzung wird die Wettbewerbsfähigkeit wichtiger Teile der EU-Industrie zunächst schwächen. Hier ist ein Umdenken erforderlich.
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