FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Erbschaftsteuer :
Die SPD stellt die Vermögensfrage

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„Familie ist Familie“, heißt es in dem SPD-Papier. Die Unterscheidung der Freibeträge nach Verwandtschaftsgrad soll dem Entwurf nach entfallen.
„Familie ist Familie“, heißt es in dem SPD-Papier. Die Unterscheidung der Freibeträge nach Verwandtschaftsgrad soll dem Entwurf nach entfallen.Picture Alliance

Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren. Vor allem Firmenerben sollen mehr zahlen. Nicht nur Wirtschaftsverbände sehen die Pläne kritisch.

Ein „sehr wirtschaftsfreundliches Konzept“ habe die SPD vorgelegt: Mit diesen Worten fasste die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wiebke Esdar am Dienstag vor der roten SPD-Wand im Bundestag die gerade von ihr vorgestellten Vorschläge für eine Reform der Erbschaftsteuer zusammen. Eine Million Euro „Lebensfreibetrag“ für jeden Bürger, dazu fünf Millionen Euro Freibetrag für Unternehmenserben und Stundungsmöglichkeiten über einen Zeitraum von 20 Jahren für die Steuerschuld, die oberhalb der Freibeträge anfällt – die allermeisten Erben in Deutschland, so versicherten Esdar und ihre Mitstreiter aus der Fraktion es während ihrer Präsentation immer wieder, würden durch eine solche Reform nicht belastet, sondern vielmehr entlastet.

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