FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kommunen unter Druck :
Deutschlands Städten geht es an die Substanz

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Der Saal des Theaters Heidelberg
Der Saal des Theaters Heidelbergdpa

Höhere Sozialausgaben setzen den Städten zu. Sie müssen sparen, jede zweite Stadt löst Rücklagen auf. Für die Bürger heißt das: Weniger Busse, teurere Theaterkarten und weniger Geld für Schulen.

Wegfallende Buslinien, höhere Eintrittspreise für Theater und Bäder, längere Wartezeiten für das Wohngeld oder den Personalausweis – das sind mögliche Folgen, wenn die Finanzlage einer Kommune ins Minus kippt. Und das ist gerade flächendeckend der Fall. In diesem Jahr werde fast keine Stadt mehr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können, warnte Städtetags-Präsident Markus Lewe (CDU) am Montag. „Die Sozialausgaben, auf die wir kaum Einfluss haben, laufen uns davon“, sagte der Oberbürgermeister von Münster. Nach einer Umfrage des kommunalen Spitzenverbands können 37 Prozent der Städte keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Weitere 47 Prozent schaffen das nur, indem sie vorhandene Rücklagen auflösen.

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