Bohrinsel „Elgin“ : Unfall auf Erdgas-Plattform in der Nordsee

Nach einem Unfall auf einer Erdgas-Förderplattform in der Nordsee strömt Gaskondensat unkontrolliert ins Meer. Die Küstenwache hat eine Sperrzone eingerichtet. Eine Entlastungsbohrung wird erwogen. Doch das könnte ziemlich lange dauern.
Nach einem Unfall auf einer Erdgas-Förderplattform in der Nordsee haben Energiekonzerne vor der schottischen Ostküste Hunderte von Mitarbeitern in Sicherheit gebracht. Schon am Sonntag war auf der Bohrplattform „Elgin“ des französischen Konzerns Total ein Gasleck entstanden. Das Unternehmen zog daraufhin alle 238 Mitarbeiter ab. Die Plattform befindet sich rund 240 Kilometer östlich der schottischen Küstenstadt Aberdeen in der Nordsee. Nach Angaben von Total wurde bei dem Betriebsunfall niemand verletzt. Am Dienstag teilte auch der britisch-niederländische Konzern Shell mit, große Teile seines Personals von zwei benachbarten Bohrplattformen abgezogen zu haben. Als „Sicherheitsvorkehrung“ seien 120 Mitarbeiter an Land gebracht worden. Die Küstenwache hat rund um die leckgeschlagene Plattform eine Sperrzone für Flugzeuge und Schiffe eingerichtet.





