Enorme Belastungen : Wie es nach dem Mosel-Schleusencrash weitergehen soll

Industrieunternehmen wie Liqui Moly oder Arcelor Mittal stellen ihre Lieferketten wegen des Schleusenschadens an der Mosel um. Können die festsitzenden Schiffe befreit werden?
Glück im Unglück hatte der Ölhersteller Liqui Moly. Denn kurz vor dem folgenschweren Schleusenschaden am Sonntag war gerade noch ein Versorgungsschiff mit Nachschub für das Tanklager am Standort Saarlouis angekommen und hatte seine Ladung gelöscht. Der Vorrat an Rohstoffen für die Produktion etwa von Motor- und Getriebeölen dürfte daher erst mal bis Mitte oder Ende Januar reichen, wie ein Unternehmenssprecher der F.A.Z. sagte. Und für den Transport der Endprodukte der bekannten Marke zum Kunden sei man nicht auf Schiffstransporte angewiesen.
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