Ab nächster Woche :
Ford führt Kurzarbeit in Kölner Werk ein

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Ford Elektroautos vom Typ Explorer stehen beim Produktionsstart in der Halle in Köln.
Ford Elektroautos vom Typ Explorer stehen beim Produktionsstart in der Halle in Köln.dpa

Der Autohersteller Ford beantragt für sein Werk in Köln Kurzarbeit. Bis zu den Weihnachtsferien soll nur jede zweite Woche gearbeitet werden. Der Grund sei die geringe Nachfrage nach Elektroautos.

Der Autobauer Ford führt laut einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeigers“ ab der kommenden Woche in seinem Werk in Köln Kurzarbeit ein. Bis zu den Weihnachtsferien solle dort im Wechsel jeweils eine Woche produziert und eine Woche ausgesetzt werden, berichtete die Zeitung (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf das Unternehmensumfeld. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte der Zeitung: „Wir können bestätigen, dass Ford bei der Bundesagentur für Arbeit aufgrund der sich rasant verschlechternden Marktbedingungen für Elektrofahrzeuge Kurzarbeit beantragen wird.“

Im Kölner Werk werden derzeit die beiden neuen Elektromodelle Explorer und Capri gebaut. „Die deutlich niedriger als erwartete Nachfrage nach Elektrofahrzeugen speziell in Deutschland erfordert eine temporäre Anpassung der Produktionsvolumina im Kölner Electric Vehicle Center“, zitierte der „Stadt-Anzeiger“ die Sprecherin weiter. Auch im ersten Quartal 2025 soll es nach Informationen der Zeitung noch Tage ohne Produktion geben.

Ford setzt voll auf Elektromobilität; das Unternehmen hat laut Zeitung mehr als zwei Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro) investiert, mehr als 3000 Mitarbeiter umgeschult und das Kölner Werk in einen emissionsarmen Produktionsstandort für Elektromobilität umgewandelt. Die miese Konsumlaune und das völlig abrupte Ende der Förderung für E-Autos Ende 2023 ebenso wie die immer wieder diskutierte Aufhebung des Verbrenner-Aus auf EU-Ebene machen der gesamten Branche schwer zu schaffen.

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