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Weitere Nachrichten : Chinas Außenhandel bleibt schwach

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Container im Hafen Lianyungang Bild: Reuters

Berkshire Heathaway macht einen Rekordgewinn, der CDU-Sozialflügel votiert für eine verpflichtende Betriebsrente und Rocket Internet zögert den Börsengang von Hello Fresh hinaus.

          Abermals schwache Konjunkturdaten aus China: Die Exporte bleiben trotz der Yuan-Abwertung schwach. Die Ausfuhren seien im Oktober um 6,9 Prozent auf 192 Milliarden Dollar gefallen, teilte die Zollverwaltung am Sonntag in Peking mit. Damit gingen die Exporte zum vierten Mal hintereinander zurück und das obwohl die chinesische Regierung die heimische Währung abgewertet hat, um die Ausfuhren zu erleichtern. Der Rückgang fiel zudem höher aus als im Vormonat und als Experten erwartet hatten. Eigentlich hatte sich die chinesische Regierung eine Belebung der Auslandsnachfrage durch die Yuan-Abwertung erhofft.

          Zudem brachen die Importe abermals stark ein. Der 18,8-prozentige Rückgang auf knapp 131 Milliarden Dollar ist bereits der zwölfte in Folge. Die ist ein Indiz für die lahmende Binnenkonjunktur der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft. In Yuan gemessen fielen die Rückgänge etwas milder aus - aber auch hier wurden die Erwartungen enttäuscht. Experten rechnen jetzt damit, dass die Regierung und die chinesische Notenbank abermals versuchen werden, die Wirtschaft anzukurbeln. Die Währungshüter hatten erst im Oktober den Leitzins gesenkt - zum sechsten Mal in diesem Jahr.

          China kämpft schon seit längerem mit einem vergleichsweise schwachen Wachstum. Im dritten Quartal hatte sich der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) abermals verlangsamt. Es legte nur noch um 6,9 Prozent zu und damit so wenig wie seit sechs Jahren nicht mehr. Im Vergleich zu den Wachstumsraten von Industrienationen wie Deutschland oder den Vereinigten Staaten ist das immer noch sehr viel. Allerdings braucht die chinesische Regierung das hohe Wachstum, um zum Beispiel die nach wie vor extrem hohen Unterschiede zwischen Arm und Reich in dem Land zu schließen. (dpa-AFX)

          Berkshire Heathaway macht Rekordgewinn

          Ein dicker Sondererlös aus der Fusion der Lebensmittelriesen Kraft und Heinz hat der Investmentgesellschaft des amerikanischen Staranlegers Warren Buffett einen Rekordgewinn eingebracht. Im dritten Quartal verdoppelte sich der Überschuss von Berkshire Hathaway verglichen mit dem Vorjahreswert auf 9,4 Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

          Buffett hatte gemeinsam mit der brasilianischen Beteiligungsgesellschaft 3G die im März angekündigte und im Juli vollzogene Übernahme von Kraft Foods durch Heinz Ketchup eingefädelt. Der Deal spülte Berkshire Hathaway im abgelaufenen Quartal 4,4 Milliarden Dollar in die Kasse.

          Allerdings ist Buffetts Partnerschaft mit 3G unter seinen Anhängern nicht unumstritten. Die Brasilianer sind für ihre knallharten Sanierungsmethoden bekannt, deshalb wird befürchtet, sie könnten Heinz Ketchup nach der Fusion mit Kraft ausquetschen.

          Ansonsten lief es zuletzt aber nicht ganz so rund für den von seinen Fans wie ein Superstar verehrten Multimilliardär Buffett: Der operative Gewinn von Berkshire Hathaway fiel zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Das lag vor allem daran, dass sich die Geschäfte in der Versicherungssparte schwächer entwickelten. (dpa-AFX)

          CDU-Sozialflügel für verpflichtende Betriebsrente

          Der CDU-Sozialflügel macht sich für die Einführung einer Pflicht zur Betriebsrente in Deutschland stark. "Wir machen deutlich, dass wir gerne wollen, dass es eine verpflichtende Betriebsrente gibt", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA), Karl-Josef Laumann, der Deutschen Presse-Agentur anlässlich der CDA-Bundestagung an diesem Wochenende in Berlin. "Die Betriebsrenten dürfen in Deutschland nicht mehr freiwillig sein."

          Laumann sagte: "Die Arbeitgeber müssen sich zumindest in dem Umfang beteiligen, wie sie Sozialversicherungsbeiträge einsparen." Die Riester-Rente reiche als Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge nicht aus. (dpa-AFX)

          Rocket Internet zögert Börsengang von Hello Fresh hinaus

          Der Online-Lebensmittelversand Hello Fresh geht offenbar nicht mehr in diesem Jahr an die Börse. Der Gang aufs Parkett werde wegen des volatilen Marktumfeldes verschoben, schrieb die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Anfang kommenden Jahres könnte ein neuer Anlauf gewagt werden, hieß es weiter. Vom Unternehmen lag zunächst keine Stellungnahme vor.

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