Vierschanzentournee :
War’s das schon wieder für die Deutschen?

Von
Ralf Weitbrecht, Garmisch-Partenkirchen
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Das reinste Flugvergnügen: Markus Eisenbichler hat seinen Flug „in der Luft genossen“, aber mit einem „Haferl“ beendet.
Das reinste Flugvergnügen: Markus Eisenbichler hat seinen Flug „in der Luft genossen“, aber mit einem „Haferl“ beendet.Peter Schatz

Für Karl Geiger ist der Traum vom Tourneesieg fast geplatzt. Dafür zündet Markus Eisenbichler eine Granate. Doch ein Japaner „bügelt alles nieder“. Nun kommt der einstige Schicksalsberg der Deutschen.

Elf Zentimeter. Ein Hauch von nichts. Vor allem, wenn es um Skispringen geht. Um die Kunst des Fliegens. Um den Traum, nach ewig langen 20 Jahren Wartezeit endlich wieder die Vierschanzentournee zu gewinnen. Seit Sven Hannawalds Grand-Slam-Coup ist dies keinem Deutschen mehr gelungen. Karl Geiger war der Mann, dem man am ehesten zutraute, den bei der aktuell laufenden 70. Jubiläumstournee großen Dominator Ryoyu Kobayashi zu besiegen. Ein Ziel, das seit dem Neujahrstag in scheinbar unendlich weite Ferne gerückt ist.

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