Vierschanzentournee :
Leyhe im Schatten der Stars

Von
Ralf Weitbrecht, Innsbruck
Lesezeit:
Stephan Leyhe nach seinem Qualifikationssprung in Garmisch-Partenkirchen
Stephan Leyhe nach seinem Qualifikationssprung in Garmisch-Partenkirchendpa

Der Nordhesse Stephan Leyhe befindet sich nach überstandener Kreuzbandverletzung wieder auf Kurs. In der Tourneewertung liegt er auf Platz acht. Die Nähe zu seinem Trainer zahlt sich aus.

Geduld zahlt sich aus. Ein ganzes Jahr lang war von Stephan Leyhe kaum etwas zu hören und sehen. Ein Kreuzbandriss, erlitten im Rahmen der RAW-Air-Serie in Trondheim, hatte den Willinger von einem auf den anderen Moment außer Gefecht gesetzt. Keine Sprünge von der heimischen Mühlenkopfschanze, keine Lehrgänge, nichts. Bundestrainer Stefan Horngacher ordnete an, dass sich der Nordhesse Zeit, viel Zeit nehmen solle, um wieder der Alte zu werden. Derjenige, der vor knapp zwei Jahren den wohl emotionalsten Moment seiner Skispringerkarriere erlebte. Sieg beim Weltcup im Strycktal. Ein Willinger siegt in Willingen. Das hatte es in der Geschichte des Willinger Weltcups noch nie gegeben – und wird es wohl auch nie mehr geben. Außer: Leyhe schlägt ein zweites Mal zu.

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