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Skispringen : Geiger nutzt die Gelegenheit nicht

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Zu früh gelandet: Karl Geiger vergibt eine Chance zum Aufholen nicht. Bild: EPA

Der im Gesamtweltcup führende Österreicher Stefan Kraft landet in Lillehammer ungewohnt früh. Aber Karl Geiger zieht als Verfolger keinen Nutzen daraus. Der Pole Kamill Stoch ist in Norwegen der Beste.

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          Skispringer Stephan Leyhe hat mit einem neunten Rang in Lillehammer viel Boden in der Gesamtwertung der Raw-Air-Tour in Norwegen gut gemacht. Beim dritten Saisonsieg des Polen Kamil Stoch profitierte der nun schon zweitplatzierte Willinger auch von einem Favoritensterben. So kamen die im Gesamtweltcup führenden Stefan Kraft (Österreich) und Karl Geiger nicht über die Ränge 17 und 19 hinaus.Geiger hat somit eine Chance vergeben, Boden gut zu machen. In den beiden verbleibenden Wettbewerben müsste Geiger im Kampf um das Gelbe Trikot noch 140 Punkte auf Kraft aufholen.

          Leyhe lag auf der Olympiaschanze von 1994 nach dem ersten Durchgang auf Rang acht, verlor dann mit einem Satz auf 129,5 m aber noch an Boden. Nach acht von 16 Sprüngen der „norwegischen Vierschanzentournee“ liegt der 28-Jährige nun gerade einmal 0,7 Punkte hinter Stoch. Der Sieger erhält am Sonntag einen Jackpot in Höhe von 60.000 Euro.

          Der überragende Stoch holte den Tagessieg mit Sprüngen auf 131,5 und 139,5 m vor den beiden Slowenen Ziga Jelar un Timi Zajc. Als zweitbester Deutscher flog Constantin Schmid  auf den elften Platz.

          Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf), einen Tag zuvor an gleicher Stelle noch Zweiter, verpasste als 44. den zweiten Durchgang deutlich. „Das waren heute scheiß Bedingungen. Aber da reg ich mich gar nicht mehr drüber auf. Wir sind eine Freiluftsportart“, sagte Eisenbichler im ZDF.

          Die „Raw Air“-Serie geht bereits am Mittwoch (17.30 Uhr/Eurosport) mit der Qualifikation in Trondheim weiter, wo einen Tag später der vorletzte Einzel-Wettbewerb des Weltcup-Winters ansteht.

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