Wie die Eintracht zum Bundesligist wurde : Ein historischer Kopfball

Heute vor zehn Jahren wurde im Waldstadion Fußballgeschichte geschrieben. Dank eines furiosen 6:3 stieg die Eintracht in letzter Sekunde in die Bundesliga auf. Die damaligen Spieler erinnern sich.
25. Mai 2003, Waldstadion, letzter Zweitliga-Spieltag, Eintracht Frankfurt gegen den SSV Reutlingen, 93. Spielminute: Eintracht-Kapitän Jens Keller spielt einen letzten Eckball kurz auf Henning Bürger. Der Dauerläufer auf der linken Seite flankt nach innen, auf den zweiten Pfosten ist Alexander Schur eingelaufen. Unbedrängt kommt der „Bockenheimer Bub“, wie sie ihn in Frankfurt nennen, zum Kopfball - und trifft. 6:3. Das Spiel wird nicht mehr angepfiffen. Minuten zuvor war der Endstand aus Braunschweig, wo die dortige Eintracht gegen den FSV Mainz 05 gespielt hatte, schon 4:1 hatte Mainz gewonnen und lag somit beim Stande von 5:3 in Frankfurt wegen der mehr geschossenen Tore vor der Eintracht auf dem dritten Aufstiegsrang. Doch dann traf Schur. Und die Eintracht war aufgestiegen.





