Hells Angels-Verbot : Das ist unser Rockerkrieg

In Frankfurt sind die Hells Angels verboten, ihre Klage dagegen hat nichts genutzt. Die Rocker in Hessen sagen: „Das hat uns erstaunt.“ Die Polizei sagt: „Das hat die massivst beeindruckt.“ Und jetzt?
Was einer wohl macht, wenn er Hells Angel ist? In Offenbach kommt das auf den Tag an. Mittwochs ist Meeting. Da sitzen sie, Sam, Eismann und die anderen, 20 Mann, in schweren Sesseln um den ovalen Tisch und bereden, was so ansteht. Partys. Harleys. Vereinsleben. Freitagabend ist Open House. Da kann dann jeder kommen, jedenfalls jeder, der in Frieden sein Bier trinkt. Und am Wochenende ist Ausfahrt. Sam, 56 Jahre alt, mit 16 Mopedfahrer, mit 19 das erste Motorrad, steigt dann auf seine mattschwarze Harley, die er jetzt vor der Tür des Klubhauses der Offenbacher Hells Angels geparkt hat und in deren Sitz eine Katze ihre staubigen Tatzen gedrückt hat.





