Wähleranalyse : Wie die CDU Frankfurt zurückerobern konnte

Eine Landtagswahl, die die politische Lage stark verändert: Grüne und SPD verlieren Wähler an die CDU und an das Nichtwählerlager. Die AfD hat sich auch in der Großstadt eine treue Wählerbasis aufgebaut.
Der Osten ist rot. Zumindest ein ganz klein bisschen, wie die von Stadträtin Eileen O’Sullivan (Volt) am Montag vorgestellte Wahlanalyse zeigt. Eigentlich ist es eher ein roter Fleck im Meer der 35 von der CDU dominierten Stadtteile, durch das sich in der Mitte ein unterbrochenes grünes Band zieht. Wenn die Sozialdemokraten im Frankfurter Ergebnis der Landtagswahl nach Trost suchen, finden sie ihn im Riederwald. Der Stadtteil ist seinem Ruf als SPD-Hochburg treu geblieben, doch es ist die letzte. Dort wurde die SPD bei den Landesstimmen stärkste Kraft, wofür 25,5 Prozent gereicht haben. Für den Wahlkreis 39 blieb das ohne Folgen, denn dieser reicht bis Nieder-Eschbach, wo Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) wohnt. Er gewann mit einem Vorsprung von fast 10.000 Stimmen, Mehr Vorsprung hatte kein anderer Kandidat.
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