Unternehmen : Das neue Interesse am Standort Frankfurt

Die Zeit, in der ein Unternehmen nach dem anderen die Mainmetropole verließ, ist vorerst vorbei. Die Nachricht, dass Firmen aus Frankfurt wegziehen, ist seltener geworden.
So viel Lob für Frankfurt war lange nicht zu hören. „Man denkt anders, man guckt anders“, schwärmt Stephan Tahy von der Stadt am Main, „hier sind wir mitten im Leben.“ Und so ist der Deutschland-Chef des Spielzeugherstellers Mattel vor wenigen Tagen mit seinen 150 Mitarbeitern von Dreieich in einen alten Industriebau am Frankfurter Westbahnhof gezogen. Wo einst Presslufthammer gefertigt wurden, wird jetzt daran getüftelt, wie man noch mehr Barbie-Puppen, Matchbox-Autos und Monster-High-Figuren, das ist gerade der letzte Schrei bei den Mädchen, unter die Deutschen bringen kann.




