FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Bilanz des Ministers Al-Wazir :
„Wir haben uns als Grüne in die Ecke drängen lassen“

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Tarek Al Wazir (Die Grünen) muss nach zehn Jahren in der Landesregierung auf die Oppositionsbank.
Tarek Al Wazir (Die Grünen) muss nach zehn Jahren in der Landesregierung auf die Oppositionsbank.Lucas Bäuml

Zehn Jahre prägte Tarek Al-Wazir als Hessens Wirtschaftsminister das Land und die Politik der Grünen. Nun muss er in die Opposition. Er spricht über den Konservatismus der Deutschen und die Frage, wer das Deutschlandticket erfunden hat.

Es war die erste schwarz-grüne Koalition in einem Flächenstaat: 2014 verhandelte der damalige Grünen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir ein Regierungsbündnis mit der hessischen CDU - die bis zur Landtagswahl 2023 hielt. Zehn Jahre führte Al-Wazir das hessische Wirtschafts-, Verkehrs- und Energieministerium und war Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Der Offenbacher, dessen Vater aus dem Jemen stammt und dessen Nachname „der Minister“ bedeutet, ist damit einer der wichtigsten Protagonisten für eine Öffnung seiner Partei ins bürgerliche Lager. Der Politologe gehört seit 1995 (mit kurzer Unterbrechung 2017) dem hessischen Landtag an, von 2000 bis 2014 war er dort Fraktionschef der Grünen.
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