Wahlkampfausgaben : Sechsstellige Hoffnung auf Frankfurter Oberbürgermeisteramt

Normalerweise ist eine Kommunalwahl für die Parteien sehr teuer. Bei der Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt gibt es eine Ausnahme.
In dem Ausruf, mit dem sich der Frankfurter FDP-Parteivorsitzende Thorsten Lieb Anfang des Jahres beim Dreikönigstreffen an die Zuhörer gewandt hat, steckte eine gehörige Portion Ironie: „Endlich wieder Wahlkampf!“ Natürlich sind Wahlen in einer Demokratie das Herz des politischen Lebens. Auf die jetzige Oberbürgermeisterwahl in der Mainmetropole haben viele gehofft, weil sie eine Folge der erfolgreichen Abwahl von Peter Feldmann (SPD) ist. Was aber zugleich bedeutet, dass sie ein Jahr früher als erwartet kommt. Und Wahlen kosten Geld. Wie viel ist eine heikle Frage. Denn sie gibt der Konkurrenz womöglich einen Hinweis auf die Strategie – und die Einschätzung der Erfolgsaussichten.
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