Neuer Oberbürgermeister :
Jeder siebte Frankfurter darf nicht an Wahl teilnehmen

Lesezeit:
Umstritten: Die Ausländerbehörde in Frankfurt
Umstritten: Die Ausländerbehörde in FrankfurtMaximilian von Lachner

Wie gehen die OB-Kandidaten auf jene 120.000 Frankfurter zu, die sie gar nicht wählen dürfen, deren Stadtoberhaupt sie aber werden wollen? Sie versprechen zumindest vieles.

Jeder siebte erwachsene Frankfurter muss am 5. März zu Hause bleiben, wenn alle anderen darüber abstimmen dürfen, wer das neue Stadtoberhaupt wird. Etwa 120 000 Menschen, die keine deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit haben, sind vom kommunalen Wahlrecht ausgeschlossen, wie das städtische Wahlamt bestätigt. Als vor zwei Wochen das türkische Volkshaus zu einem Sonntagsfrühstück und anschließendem Treffen mit den OB-Kandidaten lud, blieb nur die Hälfte der Besucher nach dem Essen sitzen – die andere zog es zu einer Veranstaltung vor der anstehenden Parlamentswahl in der Türkei.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.