OB-Wahl in Frankfurt : Der CDU-Kandidat, der als Kind SPD-Fähnchen schwenkte

Keine Scheu vor dem Gegner zu haben, hat Uwe Becker im Handball gelernt. Politik hat ihn früh interessiert. Zur Union brachten ihn einst die Grünen.
Manchmal führt eine Information in die Irre. Geburtsort Bad Homburg, das scheint zu einem Kandidaten der CDU zu passen. Die Nachbarstadt steht für Kurpark, Villen, Bürgerlichkeit. Dass Uwe Becker dort 1969 zur Welt gekommen ist, lag jedoch allein am dortigen Kreiskrankenhaus. Gewohnt hat die Familie in der damals noch selbständigen Gemeinde Nieder-Eschbach. Beckers Vater war Fräser in der Kohlebürsten-Fabrik in Kalbach. Als Arbeiter gab es für ihn politisch nur die Sozialdemokratie. „Wenn er zum Wählen ins Wahllokal in der Grundschule gegangen ist, hatte ich ein SPD-Fähnchen dabei“, erzählt Uwe Becker, der am Sonntag für die CDU neuer Oberbürgermeister von Frankfurt werden will.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





