Reise nach Somaliland : „Islamismus gibt es bei uns nicht“

Somaliland macht Reisenden ein verführerisches Angebot: Ein Land zu entdecken, das es offiziell nicht gibt. Notizen von einer Fahrt entlang der einzigen Schnellstraße des Landes – von der Hauptstadt bis ans Rote Meer.
Geschützt vor den Zumutungen der Großstadt, empfängt das Maansoor Hotel seine Gäste hinter Mauern und einer Sicherheitsschleuse. Dahinter wartet ein Arrangement aus Bungalows, Konferenzzentrum, ambitioniertem Rasen und kalten Getränken. Im Café wartet Mustafa Ismail. Ob sein Somaliland den Gast gut empfangen habe, erkundigt sich der Diplomat, steht zur Begrüßung auf und blinzelt aus blauen Augen in die Mittagssonne.
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