Fjällräven Polar : It’s about Wundertüten

Stay cool, not cold: Vier Tage mit dem Hundeschlitten durch den Norden Lapplands.
Es gab Momente während dieser Reise, da hätte man glauben können, wir seien in der Antarktis unterwegs oder durchquerten das grönländische Inlandeis. Bis in die Unendlichkeit breitete sich die Landschaft aus wie ein gespanntes Betttuch, in das der Wind ein wenig Bewegung gebracht hatte, aber das sich nun wie frosterstarrt in einem sanften Auf und Ab aus Hügeln und Tälern vor uns ausbreitete. Es war das tote Antlitz einer erfrorenen Welt. Stürme hatten ein paar Furchen hineingefräst, und ein schwacher Wind blies in zarten Schwaden Schneegriesel darüber, als tanzten Eisgeister um uns herum. Ansonsten gleißende Leere bis zum Horizont, wo die Wolken den Boden berührten und aussahen wie Berge, und wo Berge sich gegen den Himmel stemmten und aussahen wie Wolken. Einmal meinte ich, es treibe ganz in der Ferne, dort, wo der Schnee nicht mehr weiß, sondern in hellblauen Pastelltönen leuchtete, ein Eisberg vorüber. Und einmal reckte sich kilometerweit entfernt grau und fremd der Dachfirst einer Jagdhütte aus dem Nichts, und ich dachte, dass es wohl ein ganz ähnliches Bild gewesen sein muss, als Robert Falcon Scott vor hundert Jahren weit voraus das Zelt auftauchen sah, das Roald Amundsen samt einem norwegischen Wimpel am Südpol hatte stehenlassen.





