Stallgeruch mal anders :
Die Tellerwäscher unter den Top-Managern

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Der heutige Airbus-Chef Tom Enders in seiner Jugend.
Der heutige Airbus-Chef Tom Enders in seiner Jugend.privat

Oft bestimmt in Deutschland das Elternhaus über große Karrieren. Herkunft zählt. Aber Vorstandsetagen sind auch offen für soziale Aufsteiger - das zeigen einige bemerkenswerte Beispiele.

Vom Schäferbub aus dem Westerwald bis an die Spitze des größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus ist es ein steiniger Weg. Thomas Enders hat ihn geschafft. Ein altes Bild zeigt den jugendlichen Enders, wie er einem Schafbock seines Vaters furchtlos an die Hörner greift; ein noch älteres Bild zeigt den kleinen Schäferbub, der sich hinter das Lenkrad eines Traktors gesetzt hat, die Beine baumelnd und noch viel zu kurz, um an die Pedale zu gelangen. Thomas Enders’ Aufstieg aus bescheidenen Verhältnissen ist ungewöhnlich, aber der Airbus-Chef ist heute überzeugt, dass mit Biss und Talent auch heute noch jeder in Deutschland alles erreichen kann. Allerdings nur, wenn man zu Hause und in der Schule auf Eltern und Lehrer trifft, die fordern und fördern. Er habe dieses Glück gehabt. Bei seinem Aufstieg sei er nirgends an undurchlässige Decken gestoßen, erzählte er mal in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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